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Hilfe für obdachlose Menschen in Berlin per Lastenrad!


Die Wintermonate in Berlin können ganz schön ungemütlich werden, doch wir wissen uns vor der Kälte zu schützen. Wir können zuhause die Heizung aufdrehen oder unsere kuschligste Winterjacke aus dem Schrank holen. Doch, was geschieht mit jenen, die auf der Straße leben?

Die Obdachlosigkeit hat zugenommen, darunter auch die Zahl von obdachlosen Frauen und Kindern! Rund 10.000 Menschen, ohne eigenem Dach über dem Kopf, leben auf den Straßen Berlins.Zahlreiche Vereine und Institutionen beteiligen sich bereits mit verschiedenen Angeboten an dem Kältehilfeprogramm, z. B. mit Notübernachtungen und Suppenküchen.
In den Monaten November bis März eines jeden Jahres öffnen sie ihre Türen und die Kältehilfe-Saison beginnt. Trotz zahlreicher Angebote und großem Engagement kommt es immer wieder dazu, dass Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben, erfrieren oder großes Leid ertragen müssen. Oft haben Notunterkünfte nur begrenzt Platz oder werden erst gar nicht von Betroffenen aufgesucht.

Hilfe zur Selbsthilfe direkt vor Ort!
Besonders wenn die Temperatur unter null Grad fällt, gilt es, schnelle und unkomplizierte Hilfe anzubieten. Darüber hinaus müssen obdachlose Menschen über entsprechende Angebote, wie z. B. Anlaufstellen und soziale Dienstleistungen informiert werden.
Wir haben uns dazu entschieden mittels elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern Plätze anzufahren, an denen dringend Unterstützung benötigt wird und somit im direktem Austausch mit den Menschen zu stehen. Um schnelle Hilfe vor Ort gewährleisten zu können, bedarf es an hoher Flexibilität ohne Zufahrtsbeschränkung. Der Einsatz von Elektrofahrrädern ermöglicht es uns in Parks oder in für den Pkw nicht zugägnliche Gebiete freie Zufahrt zu haben. Gleichzeitig gilt es, innerstädtisch auf Strecken von bis zu 10 km mit einem E-Antrieb am schnellsten unterwegs sein zu können. Und alles ohne Co2-Ausstoß, Lärm oder Schadstoffe!